Platin im Vergleich zu Weißgold

DER PRÄGESTEMPEL "Pt 950" SAGT ES: DAS IST PLATIN

Platin-Schmuck erkennt man an seinem Stempel "Pt 950". Wer etwas von Schmuck versteht, weiß, was das bedeutet: Vom Metallgewicht sind 950 Tausendstel reines Platin - volle 95%. Die restlichen 50 Tausendstel - also nur 5% - bestehen aus einem anderen Metall. Es wird mit Platin vermengt (legiert), um seine Eigenschaften beim Verarbeiten oder Tragen zu verbessern.

In gleicher Weise wird auch Weißgold legiert. Jedoch sind im Gegensatz zu Platin die Anteile der Beimetalle wesentlich höher: 750er Weißgold besteht immerhin noch zu 75% aus reinem Gold, bei 585er beträgt der Edelmetallgehalt nur noch 58,5% und bei 333er lediglich 33,3% vom Gesamtgewicht.

Doch das gravierendste Unterscheidungsmerkmal zwischen Platin und Weißgold liegt darin begründet, dass dem von Natur aus gelben Gold weißes Metall beigemischt wird, eine Mischung aus Silber/Kupfer/Palladium.

Doch damit nicht genug. Um die gelblich-graue Farbe zu überdecken, wird das "weißgefärbte" Gold anschließend mit einer feinen galvanischen Schicht von Rhodium überzogen. Auf diese Weise erreicht man - ausschließlich für die Optik - zwar nahezu das Aussehen von Platin - aber nicht dessen einzigartige Eigenschaften: weder seine Reinheit, seine Festigkeit, noch seine durch und durch weiße Farbe.

Im Gegensatz zu Weißgold bleibt Platin selbst nach intensivem Tragen das, was es ist: echt und rein.

Nicht zu Unrecht begründen deshalb namhafte Schmuckateliers in aller Welt ihre Qualitäts-Philosophie, die da lautet:

Gelb ist Gold. Weiß ist Platin.